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Gastgewerbe: Mindestlöhne steigen per 1. Januar 2019 um 1 bis 1.3 Prozent >mehr...

Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2017:
Jetzt als Download erhältlich >mehr...

Gastgewerbe: Mindestlöhne steigen per 1. April 2018 um 0.5 Prozent >mehr...

Progresso: Prüfungsfilme über die Lehrgänge Küche und Service >mehr...

Progresso als erster Schritt zum Berufserfolg: Kursdaten 2018 sind online >mehr...

Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2015 präsentieren sich im neuen Kleid. >mehr...

Neuer Gesamtarbeitsvertrag für das Schweizer Gastgewerbe ratifiziert >mehr...

L-GAV unterstützt neu auch das Nachdiplomstudium HF Hotelmanagement mit finanziellen Beiträgen > mehr...

Verhandlungsdelegationen einigen sich auf Vorschlag für neuen Gesamtarbeitsvertrag im Schweizer Gastgewerbe 
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Profitieren mit Progresso – Gastgewerbe lanciert Kampagne für die Basisbildung
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40 Jahre L-GAV - Gemeinsam für das Schweizer Gastgewerbe
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Den Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) jederzeit griffbereit – Gastgewerbe lanciert eigene App
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Art. 15 Arbeitszeit und Freizeit

Können Überstunden mit zu viel bezogenen Ruhetagen verrechnet werden?


Nein, die Überstunden können nicht mit zu viel bezogenen Ruhetagen verrechnet werden. Sie können auch nicht mit anderen negativen Saldi verrechnet werden.

Darf der Mitarbeiter auf die Essenspausen verzichten?


Nein. Vorschriften über Pausenbezug sind nicht im L-GAV festgelegt, jedoch sind diese gemäss den Vorschriften des ArG zu gewähren. Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass der Mitarbeitende die Pausen bezieht und somit von einem Arbeitsunterbruch profitieren kann.

Muss der Überstundensaldo fortlaufend geführt werden?


Ja. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitkontrolle muss der Überstundensaldo fortlaufend geführt werden. Dies gilt ebenfalls für Ruhe-, Feier- und Ferientage.

Was sind Überstunden?


Die durchschnittliche Arbeitszeit nach L-GAV beträgt 42 Stunden pro Woche (bzw. 43,5 Stunden für Saisonbetriebe und 45 Stunden für Kleinbetriebe). Wer mehr arbeitet, leistet Überstunden bis zur Höchstarbeitszeit von 50 Stunden nach Arbeitsgesetz.

Wenn nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Überstunden separat am 15. des Folgemonats ausbezahlt werden und der Lohn am 30. bezahlt wird, müssen die Überstunden zu 100% oder 125% abgegolten werden?


Jede finanzielle Abgeltung von Überstunden, welche vor oder mit der Auszahlung des letzten (Normal-)Lohnes bei Austritt erfolgt, gilt als rechtzeitig vorgenommen.